Warum Anti-Kampagnen meist scheitern

Gegen etwas zu sein ist einfach. Wir kennen sie, die Anti-Kampagnen. Anti-Krieg, Anti-Drogen, Anti-Sexismus und viele mehr. Oder auch „Gegen Umweltverschutzung“ und „Gegen Übergewicht“ und natürlich „Gegen Veränderung“.

„Ich bin dafür, dass ich dagegen bin …“

Gegen etwas zu sein ist ja zunächst etwas Gutes. Ich bin natürlich gegen den Krieg und gegen die Umweltverschmutzung. Es ist nur in dieser Formulierung wenig hilfreich und daher leider oft zum Scheitern verurteilt.

Hören wir im täglichen Sprachgebrauch genau hin, so hören wir sehr viele „nicht“ und „keine“. Nämlich was nicht (mehr) gewollt wird. Nicht diesen Stress und auch natürlich keine Erkältung. Nicht so lange arbeiten und nicht so schlecht bezahlt werden. Im Vertrieb: Wir wollen diesen Kunden nicht verlieren.

Als Elternteil kennen wir die Klassiker am Spielplatz, die lauten: „Fall da ja nicht runter ….“ und „Tu Dir nicht weh!“ Und das Mißgeschick wurde bereits vorprogrammiert.

Die wenigsten Menschen sprechen darüber, was sie wollen. Dabei ist genau das die zielführende Vorgangsweise. Warum?

Fokus = Energie

Wir wissen spätestens seit Albert Einsteins Relativitätstheorie, dass unsere Energie unserem Fokus folgt. Die Dinge, auf die wir uns fokussieren, bekommen mehr Energie und damit Aufmerksamkeit.

Gleichzeitig ist es so, dass unser Gehirn keine Negation kennt. Schon die vielbeachtete Vera Birkenbihl hat es treffend formuliert: „Unser Gehirn kann NICHT-Anweisungen NICHT verarbeiten.“ Verneinungen verwirren unsere Gehirne. Zunächst entsteht ein Bild von etwas, das verneint wird. Das Bild im Kopf soll also mit einem Rotstift durchgestrichen werden. Ein umständlicher Vorgang. Das eben Nicht-Gewünschte ist aber schon präsent geworden und hat somit Fokus und Energie erhalten.

Positiv denken alleine ist zu wenig

What you resist persists.„, ist eine wohl bekannt Weisheit von Carl Gustav Jung. Wir sollen uns den Dingen, die wir nicht wollen (auch unsere „Schattenseiten“ genannt) stellen. Dies bedeutet, sie zum Guten zu transformieren.

Transformation ist genau der Prozess, der im Coaching stattfindet. Unsere Problem, Sorgen und Befürchtungen dürfen gehen.

Und damit ist es unerlässlich, das Gute zu benennen. Zu definieren, was wirklich sein soll.

Das Geheimnis erfolgreichen Wandels

Das bedeutet, dass das Geheimnis erfolgreichen Wandels aus zwei Schlüsselelementen besteht:

  1. Bestimmung der Ausgangsposition
  2. Festlegung des Zielzustands

Die Ausgangsposition soll verlassen werden, der Zielzustand erreicht werden.

Für Unternehmerinnen, Unternehmer und Führungskräfte

Ich empfehle meinen Klienten, vergleichsweise wenig Zeit der Ausgangsposition zu widmen. Vergleichen Sie es zum Beispiel mit einer Reise in eine fremde Stadt: Sobald wir unseren Standpunkt auf dem Stadtplan gefunden haben, dient er nur mehr als Startpunkt für die Route.

Hingegen ist es sehr wertvoll, viel Zeit in die Festlegung des Zielzustands zu investieren. Was wir alles erleben werden, sobald wir die Ziellinie überschreiten, soll sehr ausführlich und emotional beschrieben sein.

In New Life-Skills for Business und Digitale Bildung 4.0 beschäftigen wir uns sehr ausführlich mit der Frage, was eine exzellente Zielformulierung bedeutet und wie sie gemacht wird.

Wie kann ich das in die Praxis umsetzen?

Menschen und Organisationen, die mit mir arbeiten, haben nach wenigen Einheiten frische Ideen für konkrete Pläne und nächste Schritte, eine neue Strategie und klare, handhabbare Ziele. Mit Mentalen Techniken setzen wir Innovationskräfte frei, die Sie und Ihre Mitarbeitenden beflügeln.

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Thomas W. Albrecht arbeitet mit Menschen, die Vollgas geben und große Ziele haben, ihre Denkmuster fein zu tunen und auf den gewünschten Erfolgskurs zu bringen.

Er ist Speaker, Autor, Coach und Mentor, sowie Mitglied im Österr. Gewerbeverein und im Wirtschaftsforum der Führungskräfte Österreichs, Dozent an der Ärztekammer Wien und an der Pädagogischen Hochschule Baden. Aus seiner langjährigen Erfahrung als Führungskraft und als Unternehmer weiß er was es bedeutet, Verantwortung zu tragen und immer wieder an Grenzen zu stoßen.

Seine persönliche Vision ist es, Menschen und Unternehmen in ihre wahre Identität zu führen. Unternehmen, die von Menschen wie diesen geführt werden, werden als Leuchttürme wahrgenommen. Sie entstehen als Ursache positiver Wirkung bei ihren Kunden, Klienten und Mitarbeitenden. Sie machen die Welt zu einem besseren Ort – allen Widrigkeiten zum Trotz.

Er bringt sie zurück zu Ihrer Authentizität und zu Ihrer Lebensfreude, damit sie in Zukunft in jeder Situation wieder klar, fokussiert und exzellent handeln können. https://twa.gmbh

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