Warum Verzögerung eine gute Sache ist

Die Zeit der Vorsätze und das endgültige Bezwingen unserer schlechten Angewohnheiten steht wieder einmal vor der Türe. Und wie jedes Jahr, es wird so sein wie jedes Jahr. Du kennst das, nicht wahr? Alle guten Vorsätze wieder einmal verzögert bis zum St. Nimmerleins Tag. „Das nächste Mal.„, „Bei nächster Gelegenheit.„, „Wenn’s besser passt.“ und „Nicht so schlimm …“ höre ich Dich schon jetzt sagen. Und die Dinge, die uns so gut tun würden, (oder auch nicht, Anm. der Redaktion), finden wieder nicht statt. Manche nennen dies den „inneren Schweinehund“. Ich bin kein großer Freund von Selbstbeschimpfungen. Aus einem einfachen Grund. Wir können „Verzögerung“ auch zu unserem Vorteil nutzen.

Was uns Verzögerung bringt

Was bringt uns Verzögerung? Verzögerung hilft uns, etwas, was wir als anstrengend empfinden, jetzt nicht zu machen. Ich kenne das von meinen langen Lauftrainings. Vor allem von jenen, die ich früh morgens plane. „Wie oft kann ich mich noch im Bett umdrehen, wie lange kann ich noch schlafen. Muss das Laufen jetzt sein? Würde morgen nicht auch noch reichen?“ usw. Verzögerung hilft mir, den Schmerz vom Laufen, zu vermeiden. Zumindest nehme ich an, dass dieses Training wieder mal etwas schmerzhaft sein könnte. Manchmal stimmt es auch, nicht immer. Jedoch wenn etwas anderes verlockender klingt, verallgemeinere ich gerne und denke mir, es tut ja immer weh.

Ich bin also, wenn ich möchte, ein Meister im Verzögern – im Verzögern von negativen und unangenehmen Gefühlen.

Diese gute Eigenschaft von mir nutze ich nun, um auch andere negative Gefühle, wie z.B. Ärger, Wut, Traurigkeit, Ängstlichkeit, Schuldigkeit zu verzögern. 

Was? Wie soll das gehen?

Machen wir ein Beispiel: Du freust Dich auf die nächste Feier und hast bereits alles arrangiert. Plötzlich läutet das Handy. Eine freundliche Stimme teilt Dir mit, dass leider Deine Reservierung in Deinem Lieblingslokal nicht eingehalten werden kann und sie Dir auch keine Alternative anbieten können. Deine normale Reaktion: Ärger! Dann gleich Wut. Dann gleich Verzweiflung! Also in einem Wort: STRESS.

Stress – den genau möchtest Du vermeiden, also am besten verzögern – jetzt! Denn er schadet Dir jetzt, eine gute Entscheidung zu treffen.

Erinnere Dich, wie Verzögerung funktioniert. Genauso machst Du es jetzt.

  1. Du gehst zurück in den Zustand, den noch unmittelbar vor dem Läuten des Telefon hattest.
  2. Du erinnerst Dich, wie gut es Dir gehen kann.
  3. Du überlegst was Du tun könntest, wenn, in unserem Beispiel, Deine Reservierung nicht eingehalten werden könnte und Schmerz eintreten könnte.
  4. Du weißt, Du hast Zeit, eine gute Lösung zu finden.

Es klingt im ersten Moment vielleicht etwas eigenartig. Denn Du bist es noch nicht gewohnt. Probiere es ein paar Mal aus, und Du wirst sehen, Du kannst beliebige Gefühle auf beliebige Zeit verzögern – zu Deinem Vorteil.

Ja, es funktioniert!

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Wenn Du diese Technik geübt hast und beherrscht, beherrscht Du Dein Leben. Stell‘ Dir vor, Du kannst zu jederzeit bestimmen, wie es Dir geht! Erinnere Dich an eine Zeit, wenn Du wusstest, dass Du alles erreichen konntest, was Du wolltest. Was für ein großartiges Gefühl.

Wie kann ich das in die Praxis umsetzen?

Menschen und Organisationen, die mit mir arbeiten, haben nach wenigen Einheiten frische Ideen für konkrete Pläne und nächste Schritte, eine neue Strategie und klare, handhabbare Ziele. Mit Mentalen Techniken setzen wir Innovationskräfte frei, die Sie und Ihre Mitarbeitenden beflügeln.

„Wenn Sie weniger von dem machen wollen, was jetzt nicht mehr funktioniert, und auf der Suche sind nach dem, das für Sie und Ihre Organisation funktioniert, dann sind Sie hier genau richtig.“ – Thomas W. Albrecht

Wie ist Ihre aktuelle Situation, für die Sie eine Lösung benötigen könnten?

Sobald ich Ihre Anfrage erhalten habe, melde ich mich bei Ihnen verlässlich zurück. Alle Ihre Angaben behandle ich streng vertraulich. Hier können Sie auch gerne einen Rückrufwunsch hinterlassen: +43 720 310 660